Mit etwas Verspätung kommt nun unser Review zur 36. Herforder RTF 2019. Mit drei Fahrern sind wir am 23. Juni bei herrlichem Sommerwetter an den Start beim RC Endspurt Herford gegangen. Insgesamt waren wohl mind. 500 Fahrer am Start. Wir haben uns für die klassische Anreise entschieden, also 30 km hin mit dem Rad – die 67 km RTF (Tour 71) – 30 km zurück nach Steinhagen.

Die Strecke

Von Herford ging es raus ins schöne Kalletal, was somit eine Berg und Tal-Fahrt war. Wiedermal haben wir uns in die ersten Gruppe eingereiht, war so nicht abgesprochen, denn die Höhenmeter, die hier ausgeschrieben waren, haben doch etwas abgeschreckt. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben wir dann gesehen, dass auch der ehemalige Steinhagener und Ex-Profi Jörg Ludewig mit in der Gruppe gestartet ist. Vielleicht war das auch der Grund, warum diesmal schon am ersten Berg ein mit volldampf rauf ging. Die Folge: Die erste Gruppe und auch unser Team Steinhäger wurde auseinander gerissen. Da wollten doch nicht einige Fahrer dem Mann vom Team Alpecin zeigen, dass sie auch schnell treten können?? 😉

OWL kennenlernen

Zum Glück gab es schöne Verpflegungsstationen, so dass wir dort aufeinander warten konnten und am Ende gemeinsam wieder in Herford ankamen. Auf unseren Tachos standen dann etwas mehr als 800 Höhenmeter, die wir für die RTF überwunden haben. Diese RTF ist eine schöne Strecke um zu erkennen, was Ostwestfalen-Lippe für eine gute Region für Radfahrer ist. Absolut abwechslungsreich – von Herford über Bad Salzuflen, Retzen bis raus nach Lüdenhausen (viele Grüße an alle Lüdenhausener, bislang war uns dieser Ort unbekannt – auch auf einer RTF kann man immer etwas dazu lernen). Dann zurück durch Hohenhausen, am Rand von Wüsten vorbei (nicht Wüste – die Motorradfreunde werden den Ort vielleicht kennen) und dann wieder über Bad Salzuflen nach Herford.

„Lecker Käsekuchen“

Die Verpflegung war genau so hervorragend, wie auch die Ausschilderung auf der Strecke. Am Ende der RTF konnten wir uns schnell noch mit einem Stück Käsekuchen stärken, bevor es dann mit dem Rennrad wieder nach Hause ging – denn der Hausberg „Peter auf´m Berge“ wollte ja auch noch erklommen werden.

Unser Tagesergebnis

Nach der RTF ist vor dem Training… also Beine abkühlen!

Schöne RTF, sehr gut organisiert, insgesamt für uns – mit An- und Abreise ca. 130 km und 1400 Höhenmeter. Unser Fazit: RTF ist absolut empfehlenswert, vor allem weil auch ein paar Höhenmeter drin sind. Zur Auswahl standen auch noch 111 und 151 km mit bis zu 2700 Höhenmetern, somit für jeden was dabei!

DANKE!

Wir danken dem RC Endspurt Herford für die sehr gute Ausrichtung und freuen uns, wenn wir auch bei der 37. Ausgabe 2020 wieder dabei sein können.