24h-Rad am Ring 2018

Nordschleife mit dem Rennrad

Jeder kennt die legendäre Nordschleife am Nürburg-Ring als eine spektakuläre Motorsport-Rennstrecke. Aber einmal im Jahr findet auch Rad am Ring statt- und in diesem Jahr war Heiko als einer der Einzelstarter aus dem Team Steinhäger mit dabei. Ähnlich wie beim 24-Stunden-Rennen mit den Sportwagen galt es möglichst häufig „den Nürburgring“ zu bezwingen – mit reiner Muskelkraft pro Runde etwa 25 km mit 530 Höhenmetern.

Mit 80 km/h die Fuchsröhre runter

679 Einzelstarter waren dabei. Und einer von uns mittendrin. Insgesamt 11(!!) Mal fuhr er die Runde, also 275km innerhalb von 24 Stunden. Schon in der ersten Runde blieb manch einem Fahrer die Luft weg. Eine Steigung von 18% warteten auf die Sportler und das, nachdem man die erste 10%-Steigung bereits in den Beinen hatte. Und richtig entspannen konnte man sich auch nicht, als es mit rund 80 km/h die berühmt-berüchtigte Fuchsröhre runter ging – und dann unten angekommen musst man sofort in eine 90-Grad-Kurve einlenken.  Leider ist diese Abfahrt auch nicht jeder Fahrer verletzungsfrei runtergekommen

Spannend auch in der Dunkelheit

Aber Heiko kletterte immer wieder hoch zur „Hohen Acht“ – in der Nacht war das besonders spannend, denn die Ausleuchtung der Strecke durch die Fahrradlampen ist sicher nicht mit den Möglichkeiten im Motorsport zu vergleichen. „Bei der Atmosphäre in der Boxengasse habe ich Gänsehaut bekommen“, so Heiko. Und am Ende ein TOP-Ergebnis – Platz 80 in seiner Altersklasse! Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ein Mitglied des Teams Steinhäger dort mitgefahren ist.

#teamsteinhäger
Start Rad am Ring
Nightride
Rad am Ring Räder
Das war´s

 

Logo Redesign

Erstes „Mini-Redesign“ vom Team Logo

Unser Team Steinhäger besteht seit 2016 und wir haben uns für ein erstes Redesign unseres Logos entschieden. Wer uns bei Facebook oder Instagram folgt wird es vielleicht schon gesehen haben. Große Veränderungen sind es nicht. Den Anstoß für die Änderung gab unser neues Trikotdesign.

Im August werden wir das neue Team Steinhäger Trikot vorstellen. Bei den Veranstaltungen ab dem 2. Halbjahr diesen Jahres werden wir komplett neu auftreten. Gemeinschaft mit einem hohen Wiedererkennungswert  steht bei den Trikots im Vordergrund… Mit dem neuen Logo geben wir Euch einen ersten Vorgeschmack… ich glaube man kann gespannt sein…  Aber mehr verraten wir noch nicht!

 

Team Steinhäger
Team Steinhaeger

Noch 60 Tage

Rennrad

AUF DEM WEG ZUM RADRACE-BATTLE (1. Teil)

Die letzten 60 Tage sind angebrochen – die Planungen für das RadRace-Battle in Hamburg gehen voran. Bislang waren wir in Hamburg „nur“ bei den Cyclassics dabei – aber im letzten Jahr war ich etwas vorlaut. „Bevor ich mir die 160km in und um Hamburg antue, fahre ich lieber beim RadRace mit“. Also habe ich mich angemeldet und jetzt „geht mir doch etwas die Düse“ 😉

Was ist überhaupt dieses RadRace-battle?

In den Ausschreibungen von 2017 ist folgendes zu lesen: „Zum dritten Mal besuchen wir nordische Gefilde und wollen bei ein paar fetten Kopf-an-Kopf-Rennen wissen, was Ihr auf dem Kasten habt. Ein famoses Battle auf 200 Metern aus dem nur einer, als glorreicher Champion hervorgehen wird.“ (vgl. http://www.rad-race.com/hamburg-19082017/) – also ein Sprintrennen „Mann gegen Mann“ – und natürlich „Frau gegen Frau“!

Am Vorabend der legendären „EuroEyes Cyclassics“ gehen 128 Männer und 36 Frauen an den Start, direkt auf der Mönckebergstraße, im Zieleinlauf, wo am folgenden Tag 15.000 Hobbysportler und später einige Profis vorbeirasen werden! Einige tausend Menschen stehen am Rand und werden auf die Banden klopfen und die Fahrer anfeuern… und somit auch mich…

Es gibt noch ein Problem…

Meine Wettkampfform (und Form ist damit sehr wörtlich gemeint) ist noch nicht da! Bereits im Oktober des letzten Jahres habe ich mich im Steinhagener IBT (vgl. https://www.ibt-bewegt.de/) angemeldet, um meine Fitness zu steigern. Frei nach dem Motto „Quäl dich du Sau!“ habe ich das erstmal durchgezogen. Leider hat mich dann so eine blöde Adduktoren-Verletzung, wie sie auch Boateng hatte 😉, nach hinten geworfen. Bestimmt 8 Wochen konnte ich nicht bzw. nicht vernünftig trainieren – eine Verletzung ist ein guter Grund für viele Ausreden. Aber damit ist es jetzt vorbei!

In zwei Monaten muss ich schnell sein wie der Blitz – Wer also in den nächsten Wochen einen Kugelblitz an sich vorbeifliegen sieht, der nach ca. 200 m wieder zu einem lahmen Feuerball mit Zunge aus dem Hals wird, der könnte mich bei Training erwischen. Ziel ist es, dass ich mind. die erste Runde überstehe. Nur die Konkurrenz schläft nicht. 2015 war z.B. ein gewisser Marcel Wüst mit am Start – ob ich bei solchen Gegnern überhaupt 10 Meter mithalten kann, …

Wie geht es nun weiter?

Bestellung eines gemeinsamen Teamtrikots – die ersten Designs stehen, es muss nur noch entschieden und bestellt werden (dazu dann mehr). Außerdem muss ich nochmal mit meinen Teamkollegen sprechen, ob wir nicht noch eine Startrampe bauen, wie sie in Hamburg steht, damit ich nicht schon am Start das Rennen verliere und natürlich TRAINING, TRAINING, TRAINING…

Wer mal sehen möchte, wie der es beim RadRace zugeht: Hier klicken für ein RADRACE-VIDEO

Und nun muss ich erstmal wieder Schluss machen… muss trainieren… 😉

VG S. aus dem Team Steinhäger

 

Stadtradeln hat begonnen

Stadtradeln Steinhagen

Stadtradeln in Steinhagen

In Steinhagen wurden die ersten Kilometer im Rahmen des Projektes Stadtradeln gefahren (s. Link Gemeinde Steinhagen). Erstmalig beteiligt sich die Gemeinde Steinhagen an dem Projekt „Radeln für ein gutes Klima“. Die Aktion läuft vom 01. – 21. Mai.

 Bei der Kampagne des Klimabündnisses geht es darum, an 21 Tagen am Stück möglichst viele Kilometer CO2-frei mit dem Rad zurückzulegen. Ob beruflich oder privat, in Steinhagen oder im Urlaub, jeder Kilometer zählt. 

So ist es auf der Homepage der Gemeinde Steinhagen zu lesen. Am ersten Tag sind in der Gemeinde Steinhagen bereits 1072 km von 66 Fahrern in 29 Teams zurückgelegt worden. Davon allein vom Team Steinhäger 243 km (Stand 23:10 Uhr, 01.05.2018). Unser Team Steinhäger besteht beim Stadtradeln aus Hobbyradfahrern und Familienangehörigen. Der jüngste in unserem Team besucht die 1. Klasse der Grundschule und hat mit 15,1 km schon mal richtig was vorgelegt.

Wir sind sehr gespannt, was wir, aber auch was die anderen Steinhagener Teams für Strecken zurücklegen. Leider ist die angebotene App nicht sehr benutzerfreundlich, somit dokumentieren wir unsere Fahrten weiter bei Strava (GPS-Tracker für Radfahrer und Läufer).

Es wäre toll, wenn es die Gemeinde auf das Treppchen in der Gesamtwertung schafft, vielleicht als aktivster Newcomer! Das ist doch ein schönes Ziel! Wer noch mitmachen will… entweder selbst ein Team beim Stadtradeln anmelden oder in einem der offenen Teams mitmachen.

Wir finden: Eine gute Aktion, dass die Gemeinde Steinhagen hier mitmacht!

Letzte A33-Radfahrt in Steinhagen

keine Radweg A33

A33 kein Radweg mehr

Heute wurde die A33 von Bielefeld bis nach Halle zum Schnatweg eröffnet. Für viele Radfahrer heißt es nun, sich eine neue „Rennstrecke“ zu suchen. Das gilt sowohl für Hobbyradler auf ihrem Tourenrad, wie auch für ambitionierte Rennradfahrer. Wie schön war es – einfach mal am Sonntag rausfahren – kein Gullideckel hat gestört – kein Autofahrer oder Fußgänger regt sich über irgendwas auf. Und einfach mal gemeinsam einen Sprint fahren, sich fühlen wie die großen Zeitfahrer dieser Welt.

#teamsteihaeger Segment

Ein letztes Mal am Ostermontag noch beim großen Laufevent auf der A33 dabei sein. Naja und dann ist uns noch eingefallen, dass wir kein eigenes Segment bei Strava haben. (Strava: Trackingapp für Radfahrer und Läufer) Also haben wir noch kurz vor Toreschluss das Sprintsegment #teamsteinhaeger erstellt und dann den einen oder anderen Spring am Abend des Ostermontags zwischen zwei Regenschauern hingelegt.

Radschnellweg eine Alternative?

Aber wie geht es nun weiter. Auch das letzte Teilstück der A33 wird bald geschlossen sein (genaues weiß man natürlich noch nicht). Wo finden Radfahrer nun in der Region noch solche Gelegenheiten? Aus dem Ruhrgebiet hört man vom Radschnellweg Ruhr RS1. Ist das die Lösung um mal wieder so richtig frei von Autos, schimpfenden Fußgängern und rutschigen Blättern fahren zu können? Vielleicht ja, aber bis so eine Strecke nach Ostwestfalen kommt, kann es auch wieder fast 50 Jahre dauern.  Und dann ist es hinterher doch nur eine Fahrradstraße mit Vorrang für Autofahrer. Wie gut so eine Straße funktioniert oder eben nicht funktioniert, kann man mal im Bielefelder Westen begutachten.

Was bleibt uns übrig? Nach Holland fahren? Oder weiterhin die Wege „querfeldein“ nutzen die man kennt? Oder vielleicht doch die Runden auf der Radrennbahn in Bielefeld drehen?

Aber gut, wer in den letzten Jahren oft die Bundesstraße B68 mit dem Auto nutzen musste, wird froh sein, dass die A33 nun endlich befahrbar ist und so geht es mir auch… aber so ein bisschen schade ist es schon… War eben etwas Besonderes….

April April

Vermutlich wird es doch nichts mit der Kruke…. so ganz amtlich war unser Bericht dann doch nicht!  In dem Sinne können wir nur April-April sagen!! Vielleicht gibt es irgendwann doch noch eine Möglichkeit auf den Herstellungsort des Steinhägers an der A33 hinzuweisen.

VG

#teamsteinhaeger

April April in Steinhagen
Doch keine Kruke

Kruke an der A33 – jetzt ist es amtlich!!

A33 Kruke

Jetzt kam die Bestätigung! Nachdem wir vom Team Steinhäger bereits zwei Mal drüber berichtet haben, ist es seit Donnerstag klar. Ein Grundstücksinhaber an der A33 wird eine übergroße Kruke positionieren!

Aber von Anfang an. Die lokalen Zeitungen und das Lokalfernsehen berichteten im Dezember darüber, dass das Land NRW einem Hinweisschild auf die Herkunft des Steinhägers an der A33 nicht zugestimmt hat. Aus der Sicht vieler Steinhagener kam Unverständnis auf.

So kam uns die Idee, dass eine neue Kruke her muss, wie sie im Kreisverkehr an der Bahnhofstraße steht, um auf die Tradition in Steinhagen hinzuweisen. Denn Steinhäger darf nur in Steinhagen hergestellt werden. Dabei muss  dieser auf jeden Fall mit „Wachholderlutter“ hergestellt werden – was einer der Unterschiede zu anderen Wachholderspirituosen ist. (Wer mehr darüber erfahren möchte, sollte auf jeden Fall mal eine Führung im  Historischen Museum Steinhagen mitmachen – dort erfährt man vieles über die Herstellung des Steinhägers)

Nun wurde uns am Donnerstag mitgeteilt, dass ein Grundstückseigentümer gefunden wurde, der gerne eine Kruke am Rande der A33 aufstellen möchte. Um diese sichtbar zu machen, muss sie zwar auf einem hohen Sockel stehen und wesentlich größer sein. Sie wird gut sichtbar sein und auch in der Nacht von beiden Seiten angestrahlt.

Wo die Kruke stehen soll und wer der Grundstückseigentümer ist, wurde uns leider noch nicht verraten, was aber mit einem Baugenehmigungsverfahren zu  tun haben soll, welches nun in die Wege geleitet wird.

Wir freuen uns, dass diese Idee aufgenommen wurde und sind gespannt, wo die Kruke stehen wird.

(Das Foto ist unsere Fotomontage, die wir für unseren letzten Blogartikel im Dezember erstellt haben – wird aber voraussichtlich nicht der tatsächliche Standort sein)

 

Kruke an A33 „die Zweite“

A33 Steinhaeger

Kruke zur Eröffnung der A33?

Die Eröffnung des neuen Autobahnabschnitts der A33 durch Steinhagen steht kurz bevor. Wie die Steinhagener Presse im Dezember berichtete wird kein Hinweisschild zum Ursprungsort des Steinhägers aufgestellt (s. auch unseren anderen Blog-Eintrag Keine Steinhäger-Tafel an A33 ). Nun wurde bekannt gegeben, dass die A33 ab dem 4. April bis Künsebeck befahrbar ist – ohne touristisches Hinweisschild!  Die Begründungen kann man z.B. im Archiv des Westfalen-Blattes lesen. Und da kam uns die Idee. Eine Kruke – das hat doch schon mal geklappt in der Gemeinde, wie im Kreisverkehr an der Bahnhofstraße zu sehen ist.

Wo kann die Kruke stehen?

Als vor einigen Jahren die Kruke an der Bahnhofstraße aufgestellt werden sollte,  hieß es die Entscheider überzeugen. Hier geht es nicht nur um Entscheider, sondern man müsste auch einen geeigneten Standort finden. Wo kann die Steinhägerflasche stehen, damit sie von allen Seiten zu sehen ist. Jetzt haben wir nach Orten gesucht. Lärmschutzwände und -wälle machen es schwer einen geeigneten Platz zu finden. Dann versperren noch einige Brücken die Sicht. Aber vielleicht hätte eine Kruke auch Platz auf dem Gelände eines Unternehmens, dessen Namen an der Bielefeld Straße gut zu erkennen ist. Welche Ideen kommen wohl noch? Hier einfach mal eine „Riesenkruke mit Sockel“, zwischen Langer Str. und Bielefelder Str.  – bestimmt gibt es noch weitere Möglichkeiten …

RTF-Planung

RTF-Planung für 2018 erstellt

Am Donnerstag hat sich ein großer Teil des Teams Steinhäger im Quellental zusammengesetzt, um eine Planung für die anstehende RTF-Saison durchzuführen. Nachdem einige CTF´s aufgrund des Sturms Friederike abgesagt werden mussten, freuen wir uns nun auf die Rennrad-Veranstaltungen.

Große Auswahl in der Region

In der Umgebung von rund 60km stehen dem Team von Anfang März bis Anfang November rund 50 Veranstaltungen zur Auswahl. Viel Mühe machen sich die ausrichtenden Vereine. Die Fahrer können sich auf interessante Streckenführungen und natürlich leckere Verpflegungsstationen freuen. Im Moment sind nur die Favoriten festgelegt worden. „Ein bisschen auf das Wetter müssen wir auch sehen“, so ein Teammitglied. Bei strömenden Regen will nun doch keiner Fahren.

Warendorf-Freckenhorst vermutlich erste RTF 2018 im Team

Am 11. März findet wieder die RTF „Rund um den Münsterländer Bauerndom“ statt. Viele Radsportler aus NRW und Niedersachsen treffen sich dort zu einer frühen Ausfahrt in Warendorf. Eine gute Einstiegs-RTF mit wenig Steigungen. Erstmal flach loslegen! Wollen wir mal hoffen, dass bis dahin die Temperaturen noch ein wenig hoch klettern. Welche der angebotenen Strecken vom Team gefahren wird entscheidet manchmal die Tagesform. So stehen 71 und 111 km zu Auswahl, aber auch mit 47 und 31 km können (Wieder-)Einsteiger starten.

Wir werden von den RTF´s mit Fotos berichten!

Teambekleidung muss noch erstellt werden

Auch über die gemeinsame Teambekleidung wurde am Donnerstag gesprochen. Es gibt einen Anbieter aus Bielefeld, der uns die Möglichkeit bietet Trikots mit unserem eigenen Design zu erstellen.  Jetzt sind wir dabei mehrere Entwürfe zu gestalten. Bis zu der ersten RTF werden wir unsere Kleidung sicher nicht bekommen, aber wir hoffen, dass wir uns nach Ostern im gemeinsamen Outfit präsentieren können. Wir wollen bei den Radsportveranstaltungen auch als Team erkannt werden und das nicht nur durch unsere gute Laune 😉

Gibt es Fragen?

 

 

Deutschland Tour 2018

Radsport

Wiedereinführung nach 10 Jahren!

Es ist 12 Jahre her, da „flogen“ die großen Radsportler durch Steinhagen und kletterten unseren Lieblingsberg hoch… die letzte Sprintwertung der Deutschland Tour 2006 war „auf´m Peter“. Stefan Schumacher, damals beim Team Gerolsteiner, war der erste Fahrer, der die Kuppe erreicht hat. Leider konnte er damals in Bielefeld nicht als erste über die Ziellinie fahren. Aber ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mit meinem siebenjährigen Sohn an der Bielefelder Str. stand – der Tour-Tross vorneweg – nicht so groß wie bei der Tour de France, aber immerhin. Dann kamen die Fahrer und einige große Namen fallen mir noch ein, wenn ich daran denke. Da waren Erik Zabel, Andre Greipel, Sven Teutenberg, Linus Gerdemann, Alexandre Vinokurov, Gruscha Niermann, Levi Leipheimer und natürlich Jens Vogt… ich glaube, dass das der einzige Fahrer war, den ich wirklich erkannt habe. Der Mann mit der CSC-Aufschrift, der mit seinen 1,91m auch im großen Feld noch aufgefallen ist. Ein tolles Spektakel. Zwei Jahre später, 2008, wurde die Rundfahrt eingestellt – Radsport stand nur noch im Zeichen des Dopings. Das Fernsehen war an einer Übertragung nicht mehr interessiert.

Jetzt die Wende! Bereits 2016 hat der Bund deutscher Radfahrer eine Vereinbarung mit dem Organisator der Tour de France geschlossen, die eine Neuauflage der Deutschland-Tour vorgesehen hat. Jetzt, genau 10 Jahre nach der letzten Tour, wurde der neue Termin und die Route bekannt gegeben. Eine Woche nach den EuroEyes Cyclassics in Hamburg (wo auch Fahrer vom Team Steinhäger am Start sein werden) soll die Tour starten. (23. – 26. August 2018)

Deutschland Tour wird zur „Mitmach-Tour“

Aber es gibt was neues: Unter dem Motto „1 professionelles Radrennen, 100 andere Aktivitäten“ sind zahlreiche Aktivitäten rund um den Radsport geplant. Und Fans können mitgestalten. Noch sind nicht alle Etappenorte bekannt. In Koblenz wird die Tour starten und in Stuttgart ist der Zielort. Dazwischen sind noch Trier und Merzig (im Saarland) Etappenorte. Weitere Orte werden in der nächsten Zeit bekannt gegeben. Unter https://deutschlanddeinetour.de könnt Ihr mitgestalten. Welches sind Eure Lieblingsorte… wo soll die Tour entlang gehen. Also mitmachen und freuen – und wenn die Tour ein Erfolg wird, soll sie auf eine Woche ausgedehnt werden… so ließt man! Also klickt Euch mal rein und macht mit!

Deutschland deine Tour
Deutschland-Tour 2018